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Der besondere Job: Fahrkarten kontrollieren

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Geschätzte Lesezeit ca. 2 Minuten

Inhalt dieses Artikels

Wenn unsere Fahrausweisprüfer sich in Bussen und Bahnen zu erkennen geben, zucken die meisten Menschen zusammen. Ein Reflex, denn 95 Prozent haben in der Regel eine Fahrkarte. Dennoch ist es wichtig, dass unsere Kolleg*innen regelmäßig kontrollieren. 

Kontrollieren als Service

Fahrausweise zu kontrollieren ist ein besonderer Job. Das bestätigt auch Yanni, den wir hier aus Datenschutzgründen so nennen: „Wir wissen nie so genau, wie die Fahrgäste auf uns reagieren. In den meisten Fällen geht es freundlich zu. Diejenigen, die eine Fahrkarte haben, fühlen sich durch uns bestätigt. Und bei denjenigen, die kein Ticket dabei haben, müssen wir erst einmal die Hintergründe klären. Zunächst sind es einfach nur Beanstandungen. Wenn wir vor Ort merken, dass jemand kein Ticket hat, weil er beispielsweise Tourist ist und sich nicht auskennt, dann unterstützen wir auch beim Ticketkauf. Wir verstehen uns eher als Servicepersonal denn als Kontrolleure. Aber veräppeln lassen wir uns nicht. Wir sprechen im Team viele Sprachen und wir kennen alle Ausreden.“

Brenzlige Situationen beim Kontrollieren

Kommt es denn gelegentlich zu unschönen Situationen? „Leider ja“, gibt Yanni zu. Und das ist auch der Grund, warum wir seine Identität schützen. „Vor allem verbal werden wir immer wieder angegangen. Da muss man sich schon ein dickes Fell zulegen,“ weiß der dreifache Familienvater zu berichten. „Doch in unserer Ausbildung werden wir genau auf solche Situationen vorbereitet. In Deeskalationstrainings bekommen wir Hilfestellungen für unseren Alltag. Außerdem sind wir ein starkes Team, das sich blind versteht und füreinander einsteht.“ Insgesamt kontrollieren 32 Fahrausweisprüfer*innen für die VAG. Sie sind täglich in wechselnden Gruppen und auf allen Linien im Einsatz.

Fernsehteam begleitet Fahrausweisprüfer

Für die spannende Tätigkeit unserer Fahrausweisprüfer*innen hat sich auch das Bayerische Fernsehen interessiert. Einen Vormittag lang haben sie die Gruppe auf der U-Bahn-Linie U2 begleitet. Dabei konnten die Kollegen zeigen, mit wie viel Fingerspitzengefühl sie auf die Fahrgäste zugehen und wie viel Freude sie selbst am Umgang mit den Menschen haben. Im Anschluss war das BR-Team überzeugt: „Das ist eine sehr beeindruckende Truppe!“

Der Beitrag lief am 17. Juli 2023 in der Frankenschau aktuell und ist in der Mediathek zu finden.

Mehr über unsere Arbeitswelt lesen Sie hier. 

Sollten Sie sich für einen Job bei uns interessieren, dann schauen Sie doch mal hier vorbei: www.vag.de/karriere

Text: Susanne Jerosch
Bilder: Susanne Jerosch (Head), BR (Filmbeitrag)

Susanne Jerosch

Susanne Jerosch, geboren 1973 in Nürnberg, lebte nach dem Abitur in Rom und Florenz. In Florenz absolvierte sie eine Ausbildung zur „Esperta di Publicche Relazioni“ und sammelte erste Berufserfahrung. In Bamberg studierte sie Romanistik, Anglistik und Kommunikationswissenschaft auf Magister. Im Anschluss schnupperte sie in Projekten für die Nürnberger GfK und die NEFkom in die fränkische Kommunikationsbranche hinein. Als überzeugte Öffi-Nutzerin ist sie seit 2002 für die VAG in der Unternehmenskommunikation tätig. Dort hat sie die Einführung Deutschlands einziger vollautomatischer U-Bahn kommunikativ begleitet und ist heute mit einem Schwerpunkt auf den Themen Personal und Historisches Straßenbahndepot St. Peter aktiv – mit einer klaren Vorliebe für Storytelling und Geschichten direkt aus dem Leben. Dies gerne umgesetzt in dem VAG-Podcast Busfunk sowie in der Präsenz der VAG auf Youtube.

Kommentare

1 Comment

  1. Bahagt Ibrahim

    Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Ibrahim.ich interessiere mich für die Stelle als Fahrerkarten kontrollieren.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ibrahim Bahgat

    Antwort

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