FiF werden – 5 Schritte zu deinem Traumberuf

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Jasmin Schäffler (im Bild 4.v.l.) befindet sich aktuell im 2. Lehrjahr zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF). Wir haben sie gebeten, aus ihrer Perspektive über ihren Ausbildungsberuf zu berichten.

Was ist eigentlich FiF?

Fachkraft im Fahrbetrieb, das ist mein Ausbildungsberuf. Den werde ich dir heute vorstellen und verraten, wie du selbst etwas bewegen kannst. Ich bin Jasmin und FiFlerin im 2. Lehrjahr und ich hatte davor mit dem ÖPNV nichts am Hut. Aber das ist überhaupt kein Grund, sich nicht für die Ausbildung zu entscheiden und warum, das verrate ich dir in den nächsten 5 Schritten.

Schritt 1: Der Start in die FiF-Ausbildung

Nachdem du durch den Bewerbungsprozess durch bist, wirst du am 1. September von Anfang an herzlich im Unternehmen begrüßt. Keine Angst, du bist nicht allein! Im Schnitt fangen mit dir noch 14 andere Azubis die Lehre zur Fachkraft im Fahrbetrieb an.

Schritt 2: Schulungen, Blockunterricht und Spaß

Du bekommst die ersten Monate die nötigen Schulungen, die dich auf alles vorbereiten. Und dann beginnt auch die Berufsschule im Blockunterricht. Aber nicht nur lernen steht auf dem Programm! Für Abwechslung sorgen unsere Ausbilder mit Kicker-Turnieren im FiF-Raum, eine Rallye und noch viel mehr. Also du merkst, unsere zwei Ausbilder sorgen für ein entspanntes Klima, in dem man sich wohlfühlen kann und als Gruppe zusammenwächst.

Schritt 3: Verschiedene Abteilungen kennen lernen

Ab Januar bist du dann im 1. Lehrjahr in den verschiedensten Abteilungen eingesetzt: sei es bei den Servicediensten, bei denen du im Funkwagen unterwegs bist, um Unfälle aufzunehmen oder Störungen zu beheben. Ob in der Marketingabteilung, wo du alles rund um Social Media erfährst, bis hin zur Leitstellenausbildung, in der du koordinierst und Fahrstraßen legst. Die VAG hat noch knapp 15 andere Abteilungen, in die du reinschnuppern wirst. Also du merkst, bei uns wird es definitiv nicht langweilig.

Schritt 4: Fahrberechtigung während der FiF-Ausbildung

Wenn du die Abteilungen zum Großteil durchlaufen hast, kommen wir schon langsam in Richtung Fahrschule und im besten Fall zu deiner Wunschberechtigung. Die beginnt drei Monate nachdem du in das 2. Lehrjahr gekommen bist. Wie immer wirst du von unseren Lehrfahrern bestens in die Welt der Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen eingeführt. Aber du darfst natürlich nicht nur fahren, denn bald steht die Zwischenprüfung vor der Tür. Darauf wirst du durch den Betriebsunterricht gut vorbereitet.

Schritt 5: Abschlussprüfung, Abschlussfahrt und Karrierechancen

Wahnsinn und schon sind fast drei Jahre rum! Und du fährst schon alleine auf der Strecke und die Abschussprüfung ist auch in Sichtweite. Wenn du die Prüfung gemeistert hast, steht erstmal Erholung auf einer Abschlussfahrt mit deinen Azubi-Kollegen an. Jetzt bist du fertig und dir stehen alle Türen offen: ob rein im Fahrdienst, in einer Abteilung, in der du geglänzt hast oder ob du deinen Verkehrsfachwirt machen möchtest, um die Karriereleiter weiter hochzusteigen. Bei der VAG gibt es nichts, was es nicht gibt!

Fazit: Zeit vergeht wie im Fluge

Die Zeit hier geht wahnsinnig schnell vorbei und weil du mit deinen Azubi-Kollegen wie eine kleine Familie zusammenwächst, wird dir auch in Zeiten, wo es vielleicht nicht so einfach ist, immer der Rücken gestärkt. Wir sind alle Teamplayer. Wie am Anfang gesagt, ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich hier einlasse, und trotzdem bereue ich keine Sekunde hier zu sein. Die Arbeit, die Erfahrungen und vor allem die Kollegen, die man hier kennenlernt, möchte man einfach nicht mehr missen.

Wenn du mich noch näher kennenlernen möchtest, lese hier ein Interview, das mit mir geführt wurde.

Alle Informationen mit weiteren Details zur Ausbildung gibt es unter www.vag.de/ausbildung

Text: Jasmin Schäffler 
Foto: Susanne Jerosch 

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Wir über uns

Wir über uns: Eine U-Bahn stehend am Rathenauplatz, Fahrgäste am Bahnsteig.Unsere Busse und Bahnen umrunden täglich fast zwei Mal die Welt und bringen rund 600.000 Fahrgäste jeden Tag sicher, zuverlässig, schnell und bequem an ihre Ziele. Um reibungslose Abläufe kümmern sich rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, etwa 2.200 Mitarbeiter*innen.

 

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