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Stefan Meixner sagt Tschüss: Was nach sechs Jahren Busfunk bleibt

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Geschätzte Lesezeit ca. 3 Minuten

Inhalt dieses Artikels

Nach 70 Folgen verabschiedet sich der VAG-Podcast Busfunk in eine kreative Pause. In der vorerst letzten Episode steht noch einmal Stefan Meixner im Mittelpunkt: Der bekannte Radiomoderator, der in den vergangenen sechs Jahren zum leidenschaftlichen Busfahrer und Host des Podcasts wurde, spricht über Busfahren, Podcasten und Menschen mit Leidenschaft.

Vom Radio-Studio ins Cockpit eines Linienbusses

Alles begann mit einem Kindheitstraum: Radiomoderator und Busfahrer – beides wollte Stefan Meixner schon als Junge werden. Nach rund 30 Jahren am Mikrofon erfüllte er sich 2020 seinen zweiten Traum, machte den Busführerschein und wurde Fahrer bei der VAG Nürnberg. Quasi als Nebenprodukt entstand der Busfunk: ein Podcast, der die Menschen hinter dem Nürnberger Nahverkehr in den Mittelpunkt stellte und mit Gästen außerhalb des VAG-Kosmoses über den Tellerrand hinausblickte. Das Ergebnis sind 70 Folgen mit spannenden Einblicken aus nahezu allen Bereichen der VAG.

„Ich hätte nie gedacht, wie groß die VAG wirklich ist“

Was Stefan Meixner in sechs Jahren Busfunk am meisten beeindruckte, war gerade dieser Blick hinter die Kulissen der VAG. Erst durch die Gespräche wurde ihm bewusst, wie viele Menschen mit unterschiedlichsten Aufgaben täglich den Nahverkehr am Laufen halten. Besonders begeistert haben ihn die innovativen Ideen für die Mobilität von morgen.

Warum Busfahrer*innen mehr Anerkennung verdienen

Neben den Gesprächen im Podcast sammelte Stefan Meixner selbst Erfahrungen hinter dem Steuer eines Linienbusses. Und dabei änderte sich sein Blick auf den Beruf. Wer einen Bus fährt, trägt Verantwortung für die Menschen darin. Das reicht vom sicheren Anfahren der Haltestellen über das Verhalten im Stadtverkehr bis hin zur Rücksichtnahme auf ältere oder mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Für Meixner wurde schnell klar, wie anspruchsvoll dieser Beruf tatsächlich ist. Sein Fazit fällt deshalb eindeutig aus: Busfahrer*innen verdienen mehr Aufmerksamkeit und Respekt für die tägliche Verantwortung, die sie übernehmen.

Die Menschen machen den Unterschied

Gefragt nach seinen stärksten Erinnerungen nennt Stefan Meixner nicht einzelne Podcast-Folgen, sondern die Menschen, die er kennenlernen durfte. Immer wieder traf er auf Kolleg*innen, die mit außergewöhnlicher Leidenschaft über ihre Arbeit sprachen. Besonders beeindruckten ihn die vielen Familiengeschichten innerhalb der VAG. In mehreren Gesprächen berichteten Mitarbeitende davon, dass bereits Großeltern, Eltern oder sogar Urgroßeltern bei der VAG gearbeitet hatten. Für viele ist die VAG daher weit mehr als ein Arbeitgeber. Diese Verbundenheit sei etwas ganz Spezielles, sagt Meixner. Die Gespräche hätten gezeigt, wie stark die Identifikation vieler Beschäftigter mit dem Unternehmen sei.

Ein Podcast, der auch seinen Gastgeber verändert hat

Nicht nur die Zuhörer*innen konnten in den vergangenen Jahren viel lernen. Auch Stefan Meixner selbst hat sich durch den Busfunk weiterentwickelt. Denn obwohl er bereits viele Jahre als Radiomoderator gearbeitet hatte, war der Busfunk sein erster Podcast. Der Unterschied zum Radio sei jedoch größer gewesen, als viele denken würden. Während beim Radio jede Sekunde zählt, bot der Podcast Raum für ausführliche Gespräche, persönliche Geschichten und echte Begegnungen. Genau das habe den besonderen Reiz des Formats ausgemacht.

Busfunk macht Pause – die Verbindung bleibt

Nach sechs Jahren und 70 Folgen verabschiedet sich der Busfunk nun erst einmal in eine kreative Auszeit. Die Pause soll genutzt werden, um neue Ideen zu entwickeln und über mögliche zukünftige Formate nachzudenken. Wie genau es weitergeht, ist noch offen. Eines steht aber fest: Die Geschichte von Stefan Meixner und der VAG ist damit nicht beendet. Zum Abschluss der letzten Folge machte er deutlich, dass er dem Unternehmen weiterhin verbunden bleibt – in jedem Fall als Fahrgast und vielleicht auch wieder einmal als Busfahrer und Podcaster.

Danke für sechs Jahre Busfunk

Zum Schluss richtet Stefan Meixner seinen Dank an alle Gäste, Kolleg*innen, an das gesamte Produktionsteam, das den Podcast über Jahre begleitet hat sowie an die Hörer*innen, die ihn zum Erfolg gemacht haben. Die wichtigste Erkenntnis aus 70 Folgen bleibt: Hinter jedem Bus, jeder Straßenbahn und jeder U-Bahn stehen Menschen, die mit Leidenschaft daran arbeiten, Nürnberg täglich in Bewegung zu halten.

Letze Folge hören und sehen

Das ganze Gespräch mit dem Busfahrer und Radiomoderator Stefan Meixner hören Sie auf allen gängigen Podcast-Portalen wie Spotify und Apple Podcasts. Auf unserem Youtube-Kanal finden Sie das Gespräch zudem bebildert. Gerne gleich reinschauen:

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Mehr Informationen

 

Text: Susanne Jerosch
Bild: Axel Sarnoch

Susanne Jerosch

Susanne Jerosch, geboren 1973 in Nürnberg, lebte nach dem Abitur in Rom und Florenz. In Florenz absolvierte sie eine Ausbildung zur „Esperta di Publicche Relazioni“ und sammelte erste Berufserfahrung. In Bamberg studierte sie Romanistik, Anglistik und Kommunikationswissenschaft auf Magister. Im Anschluss schnupperte sie in Projekten für die Nürnberger GfK und die NEFkom in die fränkische Kommunikationsbranche hinein. Als überzeugte Öffi-Nutzerin ist sie seit 2002 für die VAG in der Unternehmenskommunikation tätig. Dort hat sie die Einführung Deutschlands einziger vollautomatischer U-Bahn kommunikativ begleitet und ist heute mit einem Schwerpunkt auf den Themen Personal und Historisches Straßenbahndepot St. Peter aktiv – mit einer klaren Vorliebe für Storytelling und Geschichten direkt aus dem Leben. Dies gerne umgesetzt in dem VAG-Podcast Busfunk sowie in der Präsenz der VAG auf Youtube.

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